Die Unternehmen der deutschen Industrie steuern auf ein neues Problem zu: Der Branchenverband BDI warnt vor zukünftigen Engpässen in der Rohstoffversorgung. Zahlreiche deutsche Arbeitsplätze sind massiv gefährdet.

Wirft man einen Blick auf rudimentären Schrott wie er beispielsweise bei der Verschrottung von Fahrzeugen entsteht, gibt es bereits jetzt einen Versorgungsengpass. Bei Metallen wie Zink oder Kupfer wird es mittelfristig ebenfalls zu Versorgungsschwierigkeiten kommen. Schuld ist dabei unter anderem der Vorstoß der Elektroautos.

Wenn sich etwa auf Deutschlands Straßen immer mehr Elektrofahrzeuge bewegen sollen, wie es angestrebt werde, bedeute das einen noch höheren Metalleinsatz. Bei neuen Elektromotoren steige etwa allein der Anteil von Kupfer von 25 auf 65 Kilogramm.

Die Unternehmen der deutschen Industrie steuern auf ein neues Problem zu: Ihr Branchenverband BDI warnt vor zukünftigen Engpässen in der Rohstoffversorgung. Zahlreiche deutsche Arbeitsplätze seien massiv gefährdet.

Wie die deutschen Medien heute berichten plant die Bundesregierung einen straffen Aktionsplan zum Thema Elektroauto. Das Thema Umweltschutz brennt dem Bund unter den Nägeln und so sollen sowohl Entwicklung als auch baldmöglichste Markteinführung von Elektroautos in Großserienproduktion vorangetrieben werden.

Der Verkauf der ersten 100.000 Elektroautos ist für das Jahr 2012 geplant und soll über sogenannte Kaufhilfen gesteuert werden.

Bis im Jahr 2020 rechnet die Bundesregierung mit ca. 1 Million Elektroautos auf deutschen Straßen. Größtes Manko sind momentan noch die fehlenden Stromtankstellen und die teilweise niedrige Batteriekapazität der bisherigen Fahrzeuge.

Hier sind sowohl Energiedienstleister als auch die Fahrzeughersteller gefragt. Einerseits werden neue Tankstellen benötigt, andererseits müssen die Reichweiten und Batteriekapazitäten der Elektroautos klar verbessert werden.

Im Bereich Elektroauto hat Deutschland noch eine Chance, europaweiter Technologie- und Innovationsführer zu werden. Es wäre schade für den Standort Deutschland, wenn dieser Vorsprung nicht genutzt wird, und andere Länder Deutschland den Rang ablaufen.

Aktuell werden ca. 500 Millionen Euro in die Forschung und Entwicklung investiert, die Regierung plant diese Investitionssumme in den nächsten Jahren an die Marktanforderungen anzupassen.

Geht es nach der deutschen Bundesregierung, so sollen Elektroautos in den nächsten Jahren mit staatlicher Kaufhilfe verstärkt in den Straßenverkehr integriert werden. Die Regierung plant eine Förderung für bis zu 100.000 Elektroautos.

Stellt sich natürlich die Frage, wieviel davon dem Wahlkampf zuzuschreiben ist, und wie ernst die Regierung diesen Vorschlag wirklich meint.

Der kürzlich fertiggestellte “Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität” besagt, dass sich die zuständigen Ministerien bis dato noch nicht über einen Zeitraum und eine Höhe der Kaufhilfe einigen konnten. Eventuell ein offenes Hintertürchen, um nach der Bundestagswahl zurückrudern zu können?

Anbei einige Links wo Ihr weitere Informationen zur staatlichen Förderung von Elektroautos findet:

Der bekannte Autovermieter Sixt wagt als erster großer Autovermieter den Sprung ins “stromführende” Wasser und bietet ab sofort auch Elektroautos zur Vermietung an.

Begonnen hat Sixt mit der Vermietung in Dänemark, dort können ab sofort Citroën C1 ev`ie gemietet werden. Die Fahrzeuge haben eine Reichweite von 100 Kilometern bei reinem Elektrobetrieb, und fahren bis zu 100 km/h schnell. Laut Sixt werden die elektronisch betriebenen Mietwagen gut angenommen, vor allem Firmen mit ökologischem Hintergrund nutzen die umweltbewußte Möglichkeit der Fortbewegung.

Gerade für Stadtfahrten oder kurze Ausflüge ist der Citroën C1 ev`ie von Sixt damit ideal. Anbei noch die heute veröffentlichte Pressemitteilung von Sixt:

München / Kopenhagen, 10. August 2009 – Die Sixt AG, weltweiter Anbieter hochwertiger Mobilitätslösungen, stellt erneut die Innovationsführerschaft in der Autovermietung unter Beweis: Sixt hat Elektrofahrzeuge in seine Vermietflotte in Dänemark eingesteuert und ist damit der erste Mobilitätsdienstleister in Europa, der seinen Kunden Autos mit dieser modernen und günstigen Antriebsart anbietet.

Die Elektrofahrzeuge des Modells Citroën C1 ev`ie verfügen über eine Reichweite von 100 Kilometern sowie über eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Damit sind sie ideal für den städtischen Verkehr sowie für kurze Entfernungen geeignet. Das Angebot ist bereits ein Erfolg: Viele international tätige Unternehmen nutzen die Elektrofahrzeuge von Sixt, darunter der weltweit größte Hersteller von Windkraftanlagen Vestas.

Sixt ist darüber hinaus exklusiver Mietwagenpartner der UN-Weltklimakonferenz im Dezember 2009, die in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen stattfinden wird und auf der bedeutende Politiker wie Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama erwartet werden.

Auch in Deutschland fördert Sixt die Elektromobilität – zum Beispiel seit kurzem in einer Kooperation mit RWE. Beide Unternehmen stellen im Rahmen der „RWE Autostrom Roadshow“ die Leistungsfähigkeit von Elektrofahrzeugen in acht Großstädten der Öffentlichkeit vor. Autofahrer haben die Möglichkeit, attraktive Automodelle wie den eRuf Greenster oder den Tesla Roadster zu testen. Sixt übernimmt dabei die Organisation von Testfahrten. Im Zuge der Roadshow werden Stromladesäulen zur Betankung der Fahrzeuge an ausgewählten Sixt-Stationen aufgebaut.

Detlev Pätsch, Vorstand Operations der Sixt AG: „Sixt hat seinen Ruf als Innovationsführer in der Autovermietung immer wieder bestätigt – sowohl mit der Einführung neuer Produkte und Services als auch mit dem Angebot neuester technologischer Entwicklungen. Die Aufnahme von Elektrofahrzeugen in unsere Vermietflotte in Dänemark ist dafür ein gutes Beispiel. Dort können unsere Kunden die Vorzüge von Elektroautos wie die günstige Mobilität auf kurzen Strecken bereits jetzt voll ausnutzen.“

In Deutschland kooperiert Sixt mit dem Stromanbieter RWE. So haben Autofahrer die Möglichkeit, in 8 großen deutschen Städten den eRuf Greenster oder den Tesla Roadster zu testen.

Alle weiteren Infos zum Thema Sixt und Elektrofahrzeuge im Sixt-Blog.

Der Autohersteller Nissan will mit dem Elektroauto-Modell “Leaf” im kommenden Jahr das erste bezahlbare Elektroauto auf den Markt bringen. Der Nissan Leaf verfügt über rund 100PS und bringt es damit auf eine Reichweite von ca. 160km.

Der Nissan Leaf soll Ende des Jahres 2010 vorerst in Japan, Europa und den USA auf den Markt kommen. Nissan nannte bisher keine Preise, hat aber bereits im Vorfeld versprochen, dass das auto nicht teurer sei als ein vergleichbarer Kleinwagen mit Benzinmotor. Einziges Manko: Den ca. 7.500 Euro teuren Akku müssen die Kunden extra dazukaufen!

Beim Akku handelt es sich um einen Lithium-Ionen-Verbund mit ca. 90KW.  Die Spitzengeschwindigkeit des Leaf gibt Nissan mit 140 km/h an. Ein regeneratives Bremssystem soll den Akku aufladen, so dass der Leaf mit einer Akkuladung (24 kWh) auf eine Reichweite von 160 km kommt.

Mit einem Schnellladegerät soll sich der Akku in nur 30 Minuten auf 80 Prozent seiner Kapazität laden lassen. An einem herkömmlichen 200V/230V-Stromanschluss soll die Ladezeit rund acht Stunden betragen.

Weitere Informationen zum Nissan Leaf und viele Bilder findet Ihr bei golem.de


© 2009 - Informationsportal Elektroauto | iKon Wordpress Theme