Die Unternehmen der deutschen Industrie steuern auf ein neues Problem zu: Der Branchenverband BDI warnt vor zukünftigen Engpässen in der Rohstoffversorgung. Zahlreiche deutsche Arbeitsplätze sind massiv gefährdet.

Wirft man einen Blick auf rudimentären Schrott wie er beispielsweise bei der Verschrottung von Fahrzeugen entsteht, gibt es bereits jetzt einen Versorgungsengpass. Bei Metallen wie Zink oder Kupfer wird es mittelfristig ebenfalls zu Versorgungsschwierigkeiten kommen. Schuld ist dabei unter anderem der Vorstoß der Elektroautos.

Wenn sich etwa auf Deutschlands Straßen immer mehr Elektrofahrzeuge bewegen sollen, wie es angestrebt werde, bedeute das einen noch höheren Metalleinsatz. Bei neuen Elektromotoren steige etwa allein der Anteil von Kupfer von 25 auf 65 Kilogramm.

Die Unternehmen der deutschen Industrie steuern auf ein neues Problem zu: Ihr Branchenverband BDI warnt vor zukünftigen Engpässen in der Rohstoffversorgung. Zahlreiche deutsche Arbeitsplätze seien massiv gefährdet.

Der bekannte Autovermieter Sixt wagt als erster großer Autovermieter den Sprung ins “stromführende” Wasser und bietet ab sofort auch Elektroautos zur Vermietung an.

Begonnen hat Sixt mit der Vermietung in Dänemark, dort können ab sofort Citroën C1 ev`ie gemietet werden. Die Fahrzeuge haben eine Reichweite von 100 Kilometern bei reinem Elektrobetrieb, und fahren bis zu 100 km/h schnell. Laut Sixt werden die elektronisch betriebenen Mietwagen gut angenommen, vor allem Firmen mit ökologischem Hintergrund nutzen die umweltbewußte Möglichkeit der Fortbewegung.

Gerade für Stadtfahrten oder kurze Ausflüge ist der Citroën C1 ev`ie von Sixt damit ideal. Anbei noch die heute veröffentlichte Pressemitteilung von Sixt:

München / Kopenhagen, 10. August 2009 – Die Sixt AG, weltweiter Anbieter hochwertiger Mobilitätslösungen, stellt erneut die Innovationsführerschaft in der Autovermietung unter Beweis: Sixt hat Elektrofahrzeuge in seine Vermietflotte in Dänemark eingesteuert und ist damit der erste Mobilitätsdienstleister in Europa, der seinen Kunden Autos mit dieser modernen und günstigen Antriebsart anbietet.

Die Elektrofahrzeuge des Modells Citroën C1 ev`ie verfügen über eine Reichweite von 100 Kilometern sowie über eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Damit sind sie ideal für den städtischen Verkehr sowie für kurze Entfernungen geeignet. Das Angebot ist bereits ein Erfolg: Viele international tätige Unternehmen nutzen die Elektrofahrzeuge von Sixt, darunter der weltweit größte Hersteller von Windkraftanlagen Vestas.

Sixt ist darüber hinaus exklusiver Mietwagenpartner der UN-Weltklimakonferenz im Dezember 2009, die in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen stattfinden wird und auf der bedeutende Politiker wie Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama erwartet werden.

Auch in Deutschland fördert Sixt die Elektromobilität – zum Beispiel seit kurzem in einer Kooperation mit RWE. Beide Unternehmen stellen im Rahmen der „RWE Autostrom Roadshow“ die Leistungsfähigkeit von Elektrofahrzeugen in acht Großstädten der Öffentlichkeit vor. Autofahrer haben die Möglichkeit, attraktive Automodelle wie den eRuf Greenster oder den Tesla Roadster zu testen. Sixt übernimmt dabei die Organisation von Testfahrten. Im Zuge der Roadshow werden Stromladesäulen zur Betankung der Fahrzeuge an ausgewählten Sixt-Stationen aufgebaut.

Detlev Pätsch, Vorstand Operations der Sixt AG: „Sixt hat seinen Ruf als Innovationsführer in der Autovermietung immer wieder bestätigt – sowohl mit der Einführung neuer Produkte und Services als auch mit dem Angebot neuester technologischer Entwicklungen. Die Aufnahme von Elektrofahrzeugen in unsere Vermietflotte in Dänemark ist dafür ein gutes Beispiel. Dort können unsere Kunden die Vorzüge von Elektroautos wie die günstige Mobilität auf kurzen Strecken bereits jetzt voll ausnutzen.“

In Deutschland kooperiert Sixt mit dem Stromanbieter RWE. So haben Autofahrer die Möglichkeit, in 8 großen deutschen Städten den eRuf Greenster oder den Tesla Roadster zu testen.

Alle weiteren Infos zum Thema Sixt und Elektrofahrzeuge im Sixt-Blog.

Renault stellt den ehrgeizigen Plan vor, ab 2011 mit den ersten vollwertigen Elektrofahrzeugen auf dem Markt zu starten. Damit möchte Renault der erste Hersteller sein, der in den nächsten Jahren eine komplette Produktpalette an elektischen Fahrzeugen anbietet. Laut Carlos-Ghosn (CEO Renault-Nissan) werden alle erforderlichen Komponenten in naher Zukunft zur Verfügung stehen.

Der Hersteller geht davon aus, dass 80% der Europäer weniger als 60km am Tag mit dem Auto fahren und somit wird eine starke Käuferschicht erwartet.

2011 soll das erste Fahrzeug auf Basis des neuen Kangoo für den gewerblichen Einsatz und Flottenlösungen starten. Ebenso ein Familienauto. Die Leistung soll dabei zwischen 70 – 140 PS liegen. Eine voraussichtliche Reichweite gibt Renault nicht an. Was sicherlich auch noch an der offene Frage des Batterietyps liegt.

Im folgendem Jahr soll ein kompaktes Stadtauto folgen. Dieses soll über 5 Sitzplätze verfügen und Pendler ansprechen. Zusätzlich möchte Renault eine neue Art eines Kleinwagen vorstellen. Dabei wird es sich sicher um das “Smart” Segment handeln. Lassen wir uns überraschen.

Nach 2012 verspricht Renault intensiv daran zu arbeiten in allen Segmenten ein elektrisches Fahrzeug anzubieten.


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