Mit Elektroautos wird das Kupfer knapp
Die Unternehmen der deutschen Industrie steuern auf ein neues Problem zu: Der Branchenverband BDI warnt vor zukünftigen Engpässen in der Rohstoffversorgung. Zahlreiche deutsche Arbeitsplätze sind massiv gefährdet.
Wirft man einen Blick auf rudimentären Schrott wie er beispielsweise bei der Verschrottung von Fahrzeugen entsteht, gibt es bereits jetzt einen Versorgungsengpass. Bei Metallen wie Zink oder Kupfer wird es mittelfristig ebenfalls zu Versorgungsschwierigkeiten kommen. Schuld ist dabei unter anderem der Vorstoß der Elektroautos.
Wenn sich etwa auf Deutschlands Straßen immer mehr Elektrofahrzeuge bewegen sollen, wie es angestrebt werde, bedeute das einen noch höheren Metalleinsatz. Bei neuen Elektromotoren steige etwa allein der Anteil von Kupfer von 25 auf 65 Kilogramm.
Da Kupfer zu 100 Prozent rcycelt werden kann, wird bei Kupfer auf keinen Fall ein Versorgungsproblem auftreten. Schon heute entfallen rund 50 Prozent des eingesetzten Kupfers auf Recyclingmaterial. Und zu behaupten, dass Elektroautos zu einer Versorgungsknappheit führen, ist reine Panikmache.